12.02.2026
Newsletter der Pfarrei Leinleiter- und Aufseßtal für Mitte Februar.
- Gedanken:
"Gott hat sein Volk nicht verstoßen, dass er zuvor erwählt hat." (Röm. 11,2 - Lehrtext Mittwoch)
Wenn Gott jemanden erwählt, dann macht er es g'scheit, dann passt das scho'. Dann steht er zu seiner Zusage, unabhängig davon, wie sich der Erwählte verhält. Gottes Treue bleibt absolut stehen.
Ja, aber... könnte man einwerfen. Ist es völlig egal, was der Erwählte macht? Das erwählte Volk hat doch immer wieder gegen Gottes Gebote verstoßen und den von Gott gesandten Messias haben die Oberen des Volkes abgelehnt und hinrichten lassen. Lässt sich Gott das alles gefallen? Ist er so "treudoof"?
Vielleicht liegt es ... oder ganz sicher liegt es an der Liebe. Wer ein Kind von Geburt an aufgezogen und geliebt hat, der bleibt ihm auch treu und zugewandt, wenn es auf Abwegen gerät. Er toleriert zwar nicht alles und findet beileibe nicht alles gut und nützlich, was es macht. Aber es bleibt doch sein geliebtes Kind.
Oder wollen wir wirklich das Erbsenzählen anfangen, ab wann das Ende der Treue erreicht ist? Und wer definiert, welche Erbse mehr wiegt als die andere?
Nein, es ist schon gut, dass wenn Gott erwählt, dann macht er es g'scheit, dann passt das scho'.
Und Gott erwählt nicht wegen etwaiger Vorleistungen. Zu Israel sagt er selber, er habe es nicht wegen seiner Größe und Pracht erwählt, sondern weil es das Geringste unter den Völkern war. Seine Erwählung ist Gnade, unverdient, geschenkt.
Und das macht mich zuversichtlich und hoffnungsvoll, weil meine Erwählung in der Taufe auch nicht von meiner frommen Leistung abhängt. Seine Zusage bleibt bestehen: Du bist mein geliebtes Kind! Auf diese Zusage kann ich mich verlassen, mein Leben lang. Sie gilt mir, weil Gott eben treu ist. Eigentlich ist das ein richtig gutes Fundament für ein gelingendes Leben in seiner Gegenwart.
In diesem Sinne wünsche ich Euch/Ihnen eine gesegnete Zeit,
Martin Völkel
- Rückblick & Ausblick:
Anfang Februar waren die Konfirmanden auf der Burg Wernfels zum Konfi-Castle. Ein gutes Programm war mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher geboten. Der auch in Heiligenstadt bekannte Mr. Joy begeisterte die Jugendlichen an einem Abend mit seinen Zauberkunststücken und erzählte dabei vom Glauben. Bei den Liedern der Band sangen die Konfis begeistert mit, stehend und im Rhythmus klatschend. Vor allem "My Lighthouse" mit seinen Bewegungen hatte es ihnen angetan. Ein Burgspiel forderte die Zusammenarbeit in Gruppen heraus und Workshops rundeten das Programm ab. Dazu eine coole Verkündigung von jungen Erwachsenen, die mitten im Leben stehen. Nur schade, dass wir einige Krankheitsausfälle hatten. Danke hier an alle Konfi-Teamer, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Wochenendes mit beigetragen hatten.
Zwei Seniorenkreise waren letzte Woche, einer läuft heute Nachmittag. Es ist wichtig, dass es diese Treffpunkte zum ungezwungenen Zusammenkommen gibt. Bei Kaffee und Kuchen etwas Gutes hören und vor allem auch Zeit miteinander haben, das ist so wertvoll.
Genauso wichtig sind die Treffen zum Gebet und zum Bibellesen in den Häusern oder auch die "Tankstelle" im GEZ. Miteinander in Gottes Wort lesen, sich darüber austauschen und die Menschen und ihre Nöte im Gebet vor Gott bringen. So bekommt der Glaube mehr Tiefgang, der dann auch im Alltag und besonders im Schweren tragen kann.
Bei der Tankstelle haben sich zwei falsche Termine in den Monatsplan Februar&März hineingeschlichen. Im Februar ist nicht am 13. und 27. Tankstelle, sondern nur noch am 20. Februar. Und diesmal im Gemeindehaus in Unterleinleiter. In den digitalen Medien ist es inzwischen ausgebessert. 13. und 27. sind nämlich die Märztermine (die richtig im Plan stehen). Die Uhrzeiten bleiben bei 19:30 Uhr.
Daneben geht viel Zeit mit der Verwaltung der Pfarrei drauf. Letztlich sind wir ein kleiner mittelständiger "Betrieb" mit über 40 Angestellten, 16 Immobilien und zwei Kitas mit über 200 Kindern. Da ist immer etwas zu erledigen. Für Unterleinleiter und Wüstenstein wurden die Stromanbieter gewechselt / sind im Wechselprozess. Das spart in beiden Gemeinden zusammen gut 1500,- € ein. Ein anderes Thema, was gerade obenauf liegt, ist die Arbeitssicherheit, da Begehungen im März und April anstehen. Da geht es um benötigte Brandschutzhelfer, Ersthelfer, Gefährdungsbeurteilungen, E-Check... hört sich alles sehr theologisch an!?! Vieles könnte man eigentlich dem gesunden Menschenverstand überlassen, aber Versicherungen und Gesetzgeber gehen immer vom DAU ("dümmsten anzunehmenden User" - ein Begriff aus der Informatik, der hier meines Erachtens gut passt) aus und regulieren wirklich alles haarklein. Wer selbstständig ist, kann davon ein Lied singen. Gott sei Dank habe ich da in Cyrill Regus einen kompetenten Helfer an meiner Seite, der sich in all diese Aspekte hineinfuchst und mein Lamentieren über deutsche Regelwut gut erträgt.
Der Treff der Jugend gestaltet am 22. Februar den Team-Gottesdienst im GEZ. Ich würde mich freuen, wenn dazu viele Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene (dazu würde ich mich auch zählen ;) ) zu dem Gottesdienst kämen.
Mitte der Faschingswoche müsste der neue Gemeindebrief aus Druckerei kommen und kann dann ausgeteilt werden. Seine Laufzeit ist ab 1. März.
In den Faschingsferien bin ich mit meinen Jungs auf Familienschifreizeit mit dem CVJM-Landesverband im Ahrntal in Südtirol. Mit einem kleinen Team aus verschiedenen CVJMs haben wir die Freizeit geplant und vorbereitet. Zusammen sind wir 56 Teilnehmer aus ganz Bayern, sieben davon aus dem Gebiet unserer Pfarrei. Peter Herbert wird mich in der Zeit vertreten.
Gestern kam noch ein Termin herein, der in keinem der Infos bis jetzt steht. Am Donnerstag, 26. Februar, gibt es um 19:00 Uhr im GEZ einen Vortrag von Frau Sabine Vogel von Casayohana. Eine christliche Stiftung, die sich für die Armen in Peru einsetzt. Frau Vogel wird von ihrer Arbeit und Erlebnissen in Peru erzählen. Der Missionsverein lädt dazu ganz herzlich ein.
Der Kirchenvorstand A&B&H sucht immer noch Gemeindeglieder, die sich in ein Fundraisingteam einbringen möchten, um die Finanzierung der Pfarrhausrenovierung stemmen zu können. Ein erstes Treffen für das Team mit dem Kirchenkreisfundraiser Herrn Jungheim, der uns mit Rat und Tat begleiten wird, ist für Mittwoch, 4. März um 19 Uhr im GEZ geplant. Auch wer sich nur informieren möchte, ob das etwas für ihn sein könnte oder sich nur für bestimmte Aktionen einbringen möchte, darf gerne mit dazu kommen.
Und der CVJM Fränkische Schweiz ist für die nächste Wahlperiode (drei Jahre) auf der Suche nach einem Kassier, der mit Zahlen umgehen kann und ein Herz für die Jugend hat. Bei Interesse, bitte bei Klaus Knörig oder mir melden.
- Newsletter:
Der nächste Newsletter erscheint Ende Februar. Redaktionsschluss für diesen ist dann: Do, 26. Februar.
Behüt Sie / euch unser Gott,
liebe Grüße,
Pfr. Martin Völkel mit Pfr. Peter Herbert
