17.07.2026
Newsletter der Pfarrei Leinleiter- und Aufseßtal für Mitte Juli.
- Gedanken:
"So schau nun vom Himmel und sieh herab von deiner heiligen, herrlichen Wohnung! Wo ist nun dein Eifer und deine Macht?" (Jes. 63,15 - Losung von heute, Freitag)
Der Prophet vermisst sehnlichst das Eingreifen Gottes. Gott soll sich doch bitte schön nicht in seinem himmlischen Palast ausruhen und es sich gemütlich machen. Bekommt er überhaupt mit, wie diese Welt den Bach hinuntergeht? Hier auf Erden bräuchten wir sein Eingreifen, seine Macht, sein Eifern für seine Auserwählten.
Und ich kann ihn gut verstehen und mag ihn mit seinem anklagenden und einfordernden Gebet, diesen Propheten. Er spricht zu den aus dem Exil zurückgekehrten, die in den Ruinen des einstigen Jerusalems einen mühsamen Wiederaufbau schaffen wollen und nicht mal das Nötigste zum Überleben sicher haben.
Und ich denke an die vielen "Baustellen" bei uns mit den herrschenden Egomanen, den radikalen Tendenzen rechts und links, der Aushöhlung der Demokratie, dem Klimawandel und an die Zukunft meiner Kinder und vermisse auch den Eifer und die Macht: O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf! Warum müssen die Menschen sich das Leben gegenseitig so schwer machen mit ihrer Gier und Eifer und Macht? Dabei könnte das Leben in dieser herrlichen Welt mit etwas mehr Liebe und Rücksichtnahme und Zufriedenheit und Dankbarkeit doch so schön sein.
Doch den, der adventlich herbeigesehnt wurde, der herabkam und sich einmischte mit seiner Liebe und all dies vorlebte, den hat man hingerichtet. Und dann hat ER endlich mal mit Eifer und Macht eingegriffen und die Dinge zurechtgerückt und dieses unsägliche Todesurteil revidiert. Ohne Auferstehung bliebe diese Welt hoffnungslos dem Untergang geweiht.
Ach, das ist noch keine wirkliche Lösung der ganzen "Baustellen", eher eine Jenseitsvertröstung? Ja, stimmt schon. Aber hätte ich eine wirkliche Lösung, hätte ich die Probleme der Welt gelöst. Das wäre ja auch etwas anmaßend... und käme wohl wieder einem dieser Verführer mit ihren einfachen Antworten gleich.
Doch ein was positives habe ich... die Klage des Propheten und meine Klage, die haben ein Ziel, Gott selbst. Und wo könnte sie besser aufgehoben sein als bei ihm, dem Herrn der Herren. Und er wird es verkraften, dass ich nicht den Durchblick und für alles eine Lösung habe. Bei ihm aufgehoben, kann ich die Spannungen dieser unerlösten Welt aushalten.
In diesem Sinne wünsche ich Euch/Ihnen eine gesegnete Zeit,
Martin Völkel
- Ausblick:
Am Sonntag wird in Brunn Kirchweih gefeiert. Den Gottesdienst gestaltet der Posaunenchor mit. Herzliche Einladung zum Gottesdienst in der Kirche und anschließendem Frühschoppen in der Festhalle.
Der Posaunenchor Heiligenstadt feiert sein 125-jähriges Gründungsjubiläum mit einem festlichen Konzert am Samstag, 25. Juli um 18 Uhr in der St. Veit-Michaelskirche in Heiligenstadt. Vom Posaunenchor werden klassische und überwiegend neue Literatur geblasen. Als Gast spielt der Dekanatskantor von Sulzbach-Rosenberg Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke an der Orgel. Bandmitglieder der Worship Warriors begleiten den Posaunenchor. Die Bläserinnen und Bläser freuen sich über eine volle Kirche. Der Eintritt ist frei.
Am Sonntag danach ist wieder Kirche Kunterbunt. Familien mit Kindern sind herzlich eingeladen. Diesmal findet sie in der Festhalle in Brunn statt. Viele bunte Stationen laden zum Entdecken und Mitmachen ein. Das Thema ist "Voll unfair". Anschließend gibt es wieder ein gemeinsames Mittagessen.
- Gedanken:
"So schau nun vom Himmel und sieh herab von deiner heiligen, herrlichen Wohnung! Wo ist nun dein Eifer und deine Macht?" (Jes. 63,15 - Losung von heute, Freitag)
Der Prophet vermisst sehnlichst das Eingreifen Gottes. Gott soll sich doch bitte schön nicht in seinem himmlischen Palast ausruhen und es sich gemütlich machen. Bekommt er überhaupt mit, wie diese Welt den Bach hinuntergeht? Hier auf Erden bräuchten wir sein Eingreifen, seine Macht, sein Eifern für seine Auserwählten.
Und ich kann ihn gut verstehen und mag ihn mit seinem anklagenden und einfordernden Gebet, diesen Propheten. Er spricht zu den aus dem Exil zurückgekehrten, die in den Ruinen des einstigen Jerusalems einen mühsamen Wiederaufbau schaffen wollen und nicht mal das Nötigste zum Überleben sicher haben.
Und ich denke an die vielen "Baustellen" bei uns mit den herrschenden Egomanen, den radikalen Tendenzen rechts und links, der Aushöhlung der Demokratie, dem Klimawandel und an die Zukunft meiner Kinder und vermisse auch den Eifer und die Macht: O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf! Warum müssen die Menschen sich das Leben gegenseitig so schwer machen mit ihrer Gier und Eifer und Macht? Dabei könnte das Leben in dieser herrlichen Welt mit etwas mehr Liebe und Rücksichtnahme und Zufriedenheit und Dankbarkeit doch so schön sein.
Doch den, der adventlich herbeigesehnt wurde, der herabkam und sich einmischte mit seiner Liebe und all dies vorlebte, den hat man hingerichtet. Und dann hat ER endlich mal mit Eifer und Macht eingegriffen und die Dinge zurechtgerückt und dieses unsägliche Todesurteil revidiert. Ohne Auferstehung bliebe diese Welt hoffnungslos dem Untergang geweiht.
Ach, das ist noch keine wirkliche Lösung der ganzen "Baustellen", eher eine Jenseitsvertröstung? Ja, stimmt schon. Aber hätte ich eine wirkliche Lösung, hätte ich die Probleme der Welt gelöst. Das wäre ja auch etwas anmaßend... und käme wohl wieder einem dieser Verführer mit ihren einfachen Antworten gleich.
Doch ein was positives habe ich... die Klage des Propheten und meine Klage, die haben ein Ziel, Gott selbst. Und wo könnte sie besser aufgehoben sein als bei ihm, dem Herrn der Herren. Und er wird es verkraften, dass ich nicht den Durchblick und für alles eine Lösung habe. Bei ihm aufgehoben, kann ich die Spannungen dieser unerlösten Welt aushalten.
In diesem Sinne wünsche ich Euch/Ihnen eine gesegnete Zeit,
Martin Völkel
- Ausblick:
Am Sonntag wird in Brunn Kirchweih gefeiert. Den Gottesdienst gestaltet der Posaunenchor mit. Herzliche Einladung zum Gottesdienst in der Kirche und anschließendem Frühschoppen in der Festhalle.
Der Posaunenchor Heiligenstadt feiert sein 125-jähriges Gründungsjubiläum mit einem festlichen Konzert am Samstag, 25. Juli um 18 Uhr in der St. Veit-Michaelskirche in Heiligenstadt. Vom Posaunenchor werden klassische und überwiegend neue Literatur geblasen. Als Gast spielt der Dekanatskantor von Sulzbach-Rosenberg Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke an der Orgel. Bandmitglieder der Worship Warriors begleiten den Posaunenchor. Die Bläserinnen und Bläser freuen sich über eine volle Kirche. Der Eintritt ist frei.
Am Sonntag danach ist wieder Kirche Kunterbunt. Familien mit Kindern sind herzlich eingeladen. Diesmal findet sie in der Festhalle in Brunn statt. Viele bunte Stationen laden zum Entdecken und Mitmachen ein. Das Thema ist "Voll unfair". Anschließend gibt es wieder ein gemeinsames Mittagessen.
Im August (16.-21.8.) gibt es eine Freizeit für Jugendliche und junge Erwachsene von 13-25 Jahren. Es sind noch Plätze frei! Infos&Anmeldung unter www.cvjm-fraenkische-schweiz.de/events.
Ich erinnere an Geschichten & Bilder zum Pfarrhaus Heiligenstadt. Einige wenige habe ich schon bekommen. Bitte gebt diese rechtzeitig bis Ende Juli bei mir ab.
- Newsletter:
Der nächste Newsletter erscheint Ende Juli. Redaktionsschluss für diesen ist dann: Do. 30. Juli.
Behüt Sie / euch unser Gott,
liebe Grüße,
Pfr. Martin Völkel mit Pfr. Peter Herbert
