31.12.2025
Newsletter der Pfarrei Leinleiter- und Aufseßtal für Januar.
Der neue Monatsterminplan für Januar & Februar ist hier.
- Gedanken:
"Siehe, ich mache alles neu" (Offb. 21,5 - Jahreslosung 2026)
Ehrlicherweise tue ich mir mit dieser Jahreslosung schwer. Sie hat so einen unwirklichen, weiten Erwartungshorizont. Natürlich ist es genial und schön, wenn Gott all das Ungute, Böse, Hässliche und Egoistische in dieser Welt und in meinem Leben neu machen wird. Aber die Offenbarung spricht hier sehr klar von Gottes Reich am Ende der Zeiten, nicht von meiner jetzigen Gegenwart. Das Gott alles zurechtbringen, für echte Gerechtigkeit sorgen und all die unter die Räder gekommenen aufrichten und trösten und Tränen abwischen wird, ist eine große Hoffnung (die ich sehr wichtig finde und schätze) - aber doch eine für die Zukunft.
Ist diese große Hoffnung eine Motivation, schon jetzt in Liebe und Barmherzigkeit und Gerechtigkeit zu leben und umzusetzen, was Jesus lehrte? - Sicherlich! Aber wir werden kein Paradies auf Erden schaffen können - auch nicht 2026. Denn wenn, dann hat nur er die Macht dazu, alles neu zu machen. Was wir tun sind Tropfen auf den heißen Stein. Immerhin! Und jeder löscht Drangsal aus. Und für jeden, der einen Tropfen abbekommt, macht es einen himmelweiten Unterschied ob oder ob nicht.
Ist es schon "alles neu", wenn ich mich in diesem Jahr ein paar Mal weniger streite, weniger rechthaberisch bin, weniger egoistisch bin, weil ich es schaffe, mehr auf Jesus zu hören und ihn in mein Leben einzubeziehen? Sicher ist das nicht schlecht, wenn mehr von Jesus in meinem Leben spürbar wird. Aber braucht es dazu diese Jahreslosung ... für ein bisschen Frieden ;)?
Oder soll ich mich einfach hinsetzen und abwarten, was da so kommt, er macht ja neu. Also etwas mehr Gelassenheit, etwas mehr Gottvertrauen, etwas mehr Hoffnung, etwas mehr Gebet und es läuft... sicher auch kein schlechter Weg für das neue Jahr.
Eines will ich aber bei dieser Losung auch festhalten: Ich bin Gottes Kind. Ich gehöre zu ihm. Ich lebe in seinem Reich und arbeite an seinem Reich mit in dieser Zwischenzeit. Das Entscheidende ist schon neu geworden!
Wie geht es euch mit dieser Losung?
In diesem Sinne wünsche ich Euch/Ihnen ein gesegnetes Neues Jahr 2026,
Martin Völkel
- Rückblick:
Mit ganz viel Liebe und Einsatz wurden die Gottesdienste am Heiligen Abend gestaltet. Kreative Krippenspiele, die nicht nur die Geschichte nacherzählten, sondern auch eine Botschaft zu sagen hatten (zwei durfte ich selber miterleben, von den anderen kannte ich die Texte). Chöre, Organisten und Bands, die sich musikalisch einbrachten. Mesner (oft mit ihren Familien), die Christbäume aufstellten und sie und die Kirchen festlich, feierlich schmückten. Und an den weiteren Feiertagen noch mal ganz viel Kirchenmusik. Danke allen, die sich über Weihnachten mit eingebracht haben. Es waren bewegende Gottesdienste.
- Jahreswechsel:
Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten zum Jahreswechsel. Ein guter Zeitpunkt, innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu besinnen, was einen trägt und hält. In Heiligenstadt finden ab Neujahr die Gottesdienste im Winter wieder im Gemeindezentrum statt.
- CVJM-Winterwanderung:
Auch heuer wollen wir wieder dem Wetter und der Kälte trotzen, einen Spaziergang wagen und uns danach am Lagerfeuer bei Punsch, Glühwein und Plätzchen aufwärmen. Herzliche Einladung zum Wanderparkplatz unterhalb von Stücht. (4.1., 15 Uhr)
- "Mission erfüllt!?":
Ein Missionsabend mit Familie Grupp im Gasthaus Schoberth in Wüstenstein. Über viele Jahre hinweg pflegt die Kirchengemeinde Wüstenstein engen Kontakt mit Pfarrer und Missionar Bernhard Grupp und seiner Frau Elke. Familie Grupp war über einen langen Zeitraum in Brasilien bei dem indigenen Volk der Canelas im Landesinneren Brasiliens tätig. Die Sternsinger, die in Wüstenstein ausgesendet werden, sammeln seit Jahren Geld für deren Arbeit. Herzliche Einladung zu diesem Informationsabend (5.1., 19 Uhr)
- „Begegnungen mit Feuer und Funkenflug“:
Hubert Hunstein, der Kunstschmied aus Haag bei Muggendorf wird uns von seiner Pilgerreise mit dem Kreuz nach Rom im Jahr 2024 berichten. Denn der Fränkische Schweiz Verein hat ein ebensolches von ihm für den Osterbrunnen in Heiligenstadt anfertigen lassen, als Leihgabe hängt es das ganze Jahr hindurch im Gemeindezentrum. In seinem Reisebericht erzählt Hubert seine vielfältigen Begegnungen mit dem Kreuz. Herzliche Einladung zum persönlichem Reisebericht von Hubert. Selbstverständlich wird es in der Pause Zeit für persönliche Begegnungen bei einem kleinen Imbiss geben. (9.1., 19 Uhr, GEZ)
- Pfarrhaus Heiligenstadt:
Für die Sanierung des Pfarrhauses in Heiligenstadt stehen Kosten in Höhe von ca. 300.000 € im Raum. Von diesen sind ca. 117.000 € noch nicht gedeckt. Um die Finanzierung auf die Beine stellen zu können, möchten wir ein Fundraisingteam aufstellen, dass mit Hilfe und Unterstützung des Kirchenkreisfundraisers Herrn Gregor Jungheim versucht, diese Finanzierungslücke zu schließen. Gesucht sind Menschen, die gerne auf andere zugehen und sie für etwas begeistern können; Menschen, die kreative Ideen haben für einzelne Kampagnen; Menschen, die gut formulieren und mit Zahlen umgehen können; Menschen, die grafisch gestalten können, Menschen, die gemeinsam etwas bewegen und erreichen wollen; Menschen, die gerne in einem Team zusammenarbeiten; Menschen, denen es am Herzen liegt, dass hier ein Pfarrhaus erhalten werden kann (Keiner muss alles können!). Außerdem bietet es die Chance, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und zu machen, die auch zukünftig sinnvoll sein können. Bei Interesse, bitte bei Maria Haller oder mir melden.
- Newsletter:
Der nächste Newsletter erscheint Mitte Januar. Redaktionsschluss für diesen ist dann: Do, 15. Januar.
Ein gesegnetes Neues Jahr 2026 und behüt Sie / euch unser Gott,
liebe Grüße,
Pfr. Martin Völkel mit Pfr. Peter Herbert
