Orgelmusik

Orgel in der Schlosskirche
Bildrechte: Martin Völkel
Die Orgel in der Schloßkirche
Bildrechte: Martin Völkel
Die offene Orgel bei der Renovierung
Bildrechte: Martin Völkel
Die Orgel in Aufseß

Eine erste Orgel wurde wohl im Jahr 1700 eingebaut. Ein unbekannter Orgelbauer erstellte ein Orgelwerk mit 3 Registern. Es handelte sich um ein Orgelpositiv ohne Pedal.

Ersetzt wurde sie 1744 durch eine Orgel von Johann Christoph Grebenstein aus Bamberg.

Die heutige Orgel wurde 1892 von Johann Wolf ( 1837-1911) aus Bayreuth als Opus 23 erbaut. Dieser lernte bei Weineck und baute ab etwa 1870 selbständig um die 150 Orgeln in Oberfranken. Das Orgelwerk hat 8 Register auf einem Manual und die Traktur ist rein mechanisch. Auch die Windladen sind mechanische Kegelladen. Bis auf die Prospektpfeifen ist sie original erhalten und steht deshalb unter Denkmalschutz.

Eine erste umfassende Restaurierung erfolgte 1970 durch die Firma Bauer, Unterasbach.

Eine zweite aufwändige Restaurierung erfolgte im Jahr 2015 durch die Firma Friedrich, Oberasbach.

 

Quellen:

  • Gutachten Orgelsachverständige Merle Roßner, 2015
  • alte Unterlagen aus dem Pfarramt
Orgel der St.Stephanuskirche Brunn
Bildrechte: Martin Völkel
Blick auf den Spieltisch der Brunner Orgel
Bildrechte: Martin Völkel
St. Stephanus Brunn - Innenansicht
Bildrechte: Martin Völkel
Der Spieltisch der Orgel in Brunn
Bildrechte: Martin Völkel
Die Orgel in Brunn

Die Orgel in der St.-Stephanus Kirche wurde 1889  von der  berühmten Firma Steinmeyer & Co., Oettingen als Opus 370 erbaut. Leider wurde sie 1952  – aus heutiger Sicht - ziemlich lieblos überarbeitet. Diese Überarbeitung führte zu großem Substanzverlust: Die ursprünglich grundtönige Disposition mit vielen 8´Registern wurde mit mehr obertönigen Registern dem Zeitgeschmack angepasst. Auch die Spieltraktur wurde ausgetauscht. Die besonderen Kegelladen sowie das Gehäuse und vier fast komplette Register blieben glücklicherweise erhalten. Das Orgelwerk hat nun 7 Register auf einem Manual und die Traktur ist rein mechanisch mit ebenfalls mechanischen Kegelladen. Auch diese Orgel steht unter Denkmalschutz.

Eine aufwändige Restaurierung erfolgte im Jahr 2015 durch die Firma Friedrich, Oberasbach.

 

Quellen:

  • Gutachten Orgelsachverständige Merle Roßner, 2015
  • alte Unterlagen aus dem Pfarramt

 

Organistin Frau Schwarz an der Orgel in der Schlosskirche
Bildrechte: Martin Völkel
Organistin

Ich heiße Birgit Schwarz, bin verheiratet, habe 3 Töchter und wohne in Heroldsmühle.

Seit 2016 bin ich als nebenamtliche Kirchenmusikerin für die Kirchengemeinden Aufseß und Brunn tätig.

Meine Orgel-Ausbildung mit abschließender D-Pfrüfung machte ich als Jugendliche bei der damaligen Forchheimer Dekanatskantorin Elisabeth Lachenmayr.

Im Anschluss daran spielte ich bis zu meiner Anstellung hier viele Jahre als Vertretung in verschiedenen Kirchen der Landkreise Forchheim und Bamberg.